{"id":15,"date":"2016-10-03T21:25:26","date_gmt":"2016-10-03T21:25:26","guid":{"rendered":"http:\/\/dr-bahr.de\/?page_id=15"},"modified":"2016-10-08T21:36:50","modified_gmt":"2016-10-08T19:36:50","slug":"akademisches","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.dr-bahr.de\/?page_id=15","title":{"rendered":"Akademisches"},"content":{"rendered":"<p>Meine akademische Laufbahn begann ich nach Beendigung meines Wehrdienstes zum Wintersemester 1986. An der Universit\u00e4t Hannover studierte ich Mathematik mit den Nebenf\u00e4chern Informatik und BWL, hier mit einem besonderen Schwerpunkt in Versicherungsbetriebslehre. Im M\u00e4rz 1992 erlangte ich das Diplom, das Thema der Diplomarbeit stammte aus dem damals sehr aktuellen Gebiet der Chaostheorie. Die Arbeit behandelte einen Teilbereich der Iteration rationaler Funktionen im Komplexen, der Schwerpunkt lag auf Polynomen und den bei der Iteration auftretenden Julia-Mengen. Auf meinem damaligen High-End-PC (ein Intel-kompatibler PC mit einer 80386SX CPU mit mathematischem Coprozessor &#8211; selbst die Uni-Institute hatten damals nur wenige vergleichbare Ger\u00e4te, aber wer kennt heute noch diese Bezeichnungen?) konnte ich einige faszinierende farbige Abbildungen von Julia-Mengen mit selbstgeschriebenen Pascal- und Assemblerprogrammen produzieren, in Anlehnung an die bahnbrechenden Arbeiten der Bremer Professoren Peitgen und Richter.<\/p>\n<p>Durch meine T\u00e4tigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut f\u00fcr Mathematische Stochastik hatte sich ein zweiter Studienschwerpunkt entwickelt, und so nahm ich sehr gerne das Angebot von Herrn Prof. Dr. Baringhaus f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut an. Neben den \u00fcblichen Aufgaben in Lehre und Beratung bot sich so die M\u00f6glichkeit, \u00fcber \u201ceinen neuen Test f\u00fcr das mehrdimensionale Zwei-Stichproben-Problem bei allgemeiner Alternative\u201d eine Dissertation zu verfassen. Die verwendete Testgr\u00f6\u00dfe basiert auf dem in geeigneter Weise gemessenen (L2-)Abstand der empirischen charakteristischen Funktionen der Stichproben.<\/p>\n<div id=\"attachment_47\" style=\"width: 1102px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-47\" class=\"size-full wp-image-47\" src=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Testgr\u00f6sse-Zwei-Stichproben-Problem.jpg\" alt=\"Testgroesse Zwei-Stichproben-Problem\" width=\"1092\" height=\"104\" srcset=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Testgr\u00f6sse-Zwei-Stichproben-Problem.jpg 1092w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Testgr\u00f6sse-Zwei-Stichproben-Problem-300x29.jpg 300w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Testgr\u00f6sse-Zwei-Stichproben-Problem-768x73.jpg 768w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Testgr\u00f6sse-Zwei-Stichproben-Problem-1024x98.jpg 1024w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Testgr\u00f6sse-Zwei-Stichproben-Problem-500x48.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1092px) 100vw, 1092px\" \/><p id=\"caption-attachment-47\" class=\"wp-caption-text\">Testgroesse Zwei-Stichproben-Problem<\/p><\/div>\n<p>Das Verfahren ist nicht verteilungsfrei, also wird in der Dissertation u.a. gezeigt, da\u00df ein Bootstrap-Verfahren in den meisten praktisch auftretenden F\u00e4llen zum Erfolg f\u00fchrt. Die gefundenen theoretischen Ergebnisse wurden durch sehr umfangreiche Simulationen empirisch untermauert (diesmal erfolgte die Berechnung auf den Sun-Workstations des Instituts und meinem eigenen etwa gleichschnellen High-End-Pentium-166 mittels C-Programmen).<\/p>\n<div id=\"attachment_46\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-46\" class=\"wp-image-46 size-medium\" src=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Emprischer-Kosinus-Sinus-Prozess-300x183.jpg\" alt=\"Emprischer Kosinus-Sinus-Proze\u00df\" width=\"300\" height=\"183\" srcset=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Emprischer-Kosinus-Sinus-Prozess-300x183.jpg 300w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Emprischer-Kosinus-Sinus-Prozess-492x300.jpg 492w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Emprischer-Kosinus-Sinus-Prozess.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-46\" class=\"wp-caption-text\">Emprischer Kosinus-Sinus-Proze\u00df<\/p><\/div>\n<p>Im Laufe von Schule und Beruf habe ich eine sehr solide Informatik-Ausbildung genossen. Meine ersten Pascal- und Assembler-Programme schrieb ich schon auf dem Gymnasium (wir waren alle m\u00e4chtig stolz auf unsere drei Apple ][ -Rechner &#8211; das war damals ein Alleinstellungsmerkmal! Heute verbindet man Apple ja nur noch mit iPhone, iPad etc. &#8211; Spielzeuge aus damaliger Sicht &#8230; ), auf der Universit\u00e4t kamen neben der praktischen Besch\u00e4ftigung mit digitalen Schaltungen, Analogrechnern oder Unix-Rechnern so nette Dinge wie Compilerbau, Kryptographie und die \u201cSemantik formaler Sprachen\u201d hinzu.<\/p>\n<p>Meine berufliche T\u00e4tigkeit in einer internationalen Unternehmensberatung bzw. einem international aufgestellten Energiekonzern brachte es dann mit sich, da\u00df zunehmend betriebswirtschaftliche Fragestellungen in den Vordergrund r\u00fcckten. Also begann ich ein Fernstudium in Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversit\u00e4t Hagen, das Durcharbeiten der Kurse erfolgte nun abends und am Wochenende. Finanzwirtschaft, Wi-Informatik und Statistik waren neben den allgemeinen Themen der BWL und VWL meine Schwerpunkte. Trotz der beruflichen Belastung konnte ich auch die Pr\u00e4senzpr\u00fcfungen (Klausuren) erfolgreich gestalten, und Anfang 2004 reichte ich meine Diplomarbeit zum Thema \u201dXML-Einsatz im Rahmen einer eProcurement-L\u00f6sung eines Finanzdienstleisters\u201d ein.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-52\" src=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Optimierung-eines-Bestellprozesses-300x210.jpg\" alt=\"optimierung-eines-bestellprozesses\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Optimierung-eines-Bestellprozesses-300x210.jpg 300w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Optimierung-eines-Bestellprozesses-768x537.jpg 768w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Optimierung-eines-Bestellprozesses-1024x716.jpg 1024w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Optimierung-eines-Bestellprozesses-429x300.jpg 429w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Optimierung-eines-Bestellprozesses.jpg 1492w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-53\" src=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Traditional-EDI-300x216.jpg\" alt=\"traditional-edi\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Traditional-EDI-300x216.jpg 300w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Traditional-EDI-768x552.jpg 768w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Traditional-EDI-1024x736.jpg 1024w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Traditional-EDI-418x300.jpg 418w, http:\/\/www.dr-bahr.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Traditional-EDI.jpg 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> Neben allgemeinen Betrachtungen zu Nutzen und Problemen des elektronischen Beschaffungswesen ist ein wesentlicher Aspekt in dieser Arbeit die Untersuchung der existierenden XML-Standards f\u00fcr den Austausch von Gesch\u00e4ftsdokumenten (ebXML\/UBL, RosettaNet, xCBL, openTRANS etc.). Mit der Absolvierung der Diplom-Klausuren habe ich auch dieses Studium erfolgreich beendet.<\/p>\n<p>Nicht direkt akademisch, doch intellektuell durchaus anspruchsvoll ist die Theorie (und Praxis) des Projektmanagements. Nach einer guten und gr\u00fcndlichen Anfangsausbildung in der Unternehmensberatung, nach einschl\u00e4gigen Weiterbildungen in der Energiewirtschaft und einige Konfrontationen von Theorie und Praxis sp\u00e4ter entschlo\u00df ich mich im Jahre 2009, die Zertifizierung als Project Management Professional (PMP) nach PMI anzugehen. Die Pr\u00fcfungen des Project Management Institutes sind bekannterma\u00dfen herausfordernd, so da\u00df eine l\u00e4ngere Vorbereitung normalerweise unumg\u00e4nglich ist. Durch die fr\u00fcheren Kurse in der Unternehmensberatung und insbesondere auch das WiWi-Studium ergab sich dann doch die eine oder andere Abk\u00fcrzung, so da\u00df ich im Sommer 2011 nach einer vierst\u00fcndigen Intensivpr\u00fcfung meine Zertifizierung als PMP in Empfang nehmen konnte. Diese habe ich seither durch kontinuierliche Weiterbildungen und flei\u00dfiges Sammeln von \u201cPDU\u2019s\u201d turnusm\u00e4\u00dfig verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Als \u201eNebenprodukte\u201c zu den jeweiligen beruflichen Aufgabengebieten ergab sich die Teilnahme an der Ausbildung zum aktuariellen Grundwissen nach der Ausbildungsordnung der Deutschen Aktuar Vereinigung (DAV) sowie mehrere Semester mit einer Einf\u00fchrung ins Wirtschafts- und Arbeitsrecht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine akademische Laufbahn begann ich nach Beendigung meines Wehrdienstes zum Wintersemester 1986. 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