{"id":21,"date":"2016-10-03T21:29:15","date_gmt":"2016-10-03T21:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/dr-bahr.de\/?page_id=21"},"modified":"2016-10-09T00:01:11","modified_gmt":"2016-10-08T22:01:11","slug":"nicht-nur-berufliches","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.dr-bahr.de\/?page_id=21","title":{"rendered":"(nicht nur) berufliches"},"content":{"rendered":"<p>Durch eines meiner Praktika (Semesterferien) neugierig geworden startete ich im Jahr 1996 bei einer internationalen Unternehmensberatung. Entsprechend meiner Studienschwerpunkte entschied ich mich f\u00fcr einen Einstieg im Bereich \u201eFinancial Services\u201c mit der Ausrichtung auf \u201eInformation Technology\u201c. Der \u00fcblichen Laufbahn folgend wurde ich bald Projektleiter, wobei der Umfang der Projekte, die Gr\u00f6\u00dfe der Teams und letztlich auch die H\u00f6he der Budgets mit der Zeit stetig gr\u00f6\u00dfer wurden. Die Rolle beinhaltete nicht nur die Personalverantwortung f\u00fcr meine jeweiligen Teams, sondern nat\u00fcrlich auch die Budgetverantwortung in teils siebenstelliger H\u00f6he. W\u00e4hrend die t\u00e4gliche Projektarbeit bei den gro\u00dfen deutschen Finanzdienstleistern stattfand ging es zu Weiterbildungen auch regelm\u00e4\u00dfig ins Ausland. Ein- bis zweimal im Jahr stand die Reise nach Chicago zu teilweise mehrw\u00f6chigen Trainings auf dem Programm. Der Kontakt und das Networking mit Kollegen aus aller Herren L\u00e4nder \u00fcbte auf mich immer einen besonderen Reiz aus. Dies in Verbindung mit neuen Eindr\u00fccken zu Landschaft (\u201eIndian Summer\u201c mu\u00df man erlebt haben) oder St\u00e4dten (\u201eskyscraper\u201c wie den Sears Tower gibt\u2019s in Norddeutschland nicht) war und ist eine willkommene mentale Erhohlung.<\/p>\n<p>Im Jahre 2004 wechselte ich in die Informationstechnologie eines gro\u00dfen Energiekonzerns. Dort war ich f\u00fcr die Integrationen der IT Infrastrukturen des gerade zusammenwachsenden Konzerns in eine gemeinsame technische und organisatorische Landschaft zust\u00e4ndig. Diese Projekte bezogen ihre Spannung aus der B\u00fcndelung von kaufm\u00e4nnischen und juristischen Themenkomplexen mit Fragen der Organisation, des Betriebes und der technischen Architektur von IT Infrastrukturen. Als nach drei Jahren die gro\u00dfen Integrationen innerhalb Deutschlands im wesentlichen beendet waren ergab sich die Chance, auch in Italien die IT neuerworbener Tochtergesellschaften in den Full-Service IT-Provider des Konzerns zu integrieren. So verbrachte ich fast zwei Jahre lang die Arbeitstage zwischen Mailand, Bergamo und Verona (und sporadisch auch in Rom). Trotz hoher Arbeitsbelastung und langer Reisezeiten brachte auch hier der Kontakt mit Land und Leuten unverge\u00dfliche neue Eindr\u00fccke.<\/p>\n<p>Das Auf- und Ab der Energiewirtschaft spiegelte sich in meiner weiteren Laufbahn wieder. Nach Jahren des Wachstums machte sich auch bei uns zun\u00e4chst die Deregulierung und dann die Energiewende bemerkbar. In der Folge wurden Tochtergesellschaften des Konzerns verkauft, so da\u00df die bisher gemeinsam betriebene IT und die erbrachten IT Services auf- und abgetrennt werden mu\u00dften. Auch bei diesen sog. \u201cCarveOut\u201d-Projekten durfte ich als Senior-Projektmanager multinationale und cross-funktionale Projektteams f\u00fchren. Der internationale Charakter der Projekte verst\u00e4rkte sich noch, nachdem unser eigener Bereich Gegenstand des \u201cOutsourcings\u201d an einen \u201cGlobal Player\u201d der IT-Industrie geworden war. Ein Teil der bisherigen Kollegen wurden nun Mitarbeiter unseres Kunden, was aber der guten Zusammenarbeit keinen Abbruch tat.<\/p>\n<p>Think globally, act locally \u2013 auch auf lokaler Ebene gab und gibt es wichtige Dinge zu tun. Ich engagiere mich seit vielen Jahren auf Elternebene im jeweiligen Aktivit\u00e4tsbereich unserer Kinder. Trotz der unvermeidlichen und h\u00e4ufigen beruflichen Abwesenheiten nehme ich aktiv meine Verantwortung in den Vorst\u00e4nden der jeweiligen F\u00f6rdervereine und seit 2007 auch in mehreren Schulvorst\u00e4nden wahr. Erfahrungen, die nicht nur auf die eigene Gemeinde beschr\u00e4nkt sind, und beruflich h\u00e4ufig erprobte konzeptionelle F\u00e4higkeiten will ich einsetzen zum Wohle nicht nur der eigenen Kinder. Als Elternteil schulpflichtiger Kinder ist man eigentlich selten zufrieden mit der aktuellen Schulpolitik &#8211; die Mittel sind knapp, und sie werden mit unzweckm\u00e4\u00dfiger Schwerpunktbildung verwendet. Grund genug, sich als Vorsitzenden des Kreiselternrates Celle w\u00e4hlen zu lassen (<a href=\"http:\/\/www.kreiselternrat-celle.de\" target=\"_blank\">http:\/\/www.kreiselternrat-celle.de<\/a><span style=\"color: #000000;\">).<\/span> Elternarbeit ist nicht immer lustig, manchmal aber doch von Erfolg gekr\u00f6nt: die R\u00fcckkehr zum Abitur nach 13 Jahren (\u201cG9\u201d) in Niedersachsen kam erst ins Rollen, nachdem die lokalen Schul- und Kreiselternr\u00e4te sich vernetzt hatten und dem weit verbreiteten Unmut in der Elternschaft Form und argumentative Gestalt gegeben hatten &#8211; auch der Kreiselternrat Celle hat hierzu wesentliche Beitr\u00e4ge geleistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch eines meiner Praktika (Semesterferien) neugierig geworden startete ich im Jahr 1996 bei einer internationalen Unternehmensberatung. 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